Beziehungskarma - Partnerschaftskarma

Wer kennt das nicht? Man gerät in Sachen Beziehungen immer wieder an denselben Typ Mann oder an denselben Typ Frau, es treten immer die gleichen Beziehungsprobleme auf und man scheint in einem Karussell der immer wiederkehrenden Erfahrungen fest zu stecken. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn ein jeder von uns ist mit Beziehungskarma (manche nennen es auch Partnerschaftskarma) belastet. Dies gilt übrigens nicht nur für Liebesbeziehungen, sondern für Beziehungen generell (also auch für Beziehungen zu Geschäftspartnern, Eltern, Geschwistern oder Freunden).

Wenn mich jemand aufsucht, damit ich ihm dabei helfe, sich von seinem Beziehungskarma zu lösen, dann ist es zunächst wichtig zu wissen, dass Beziehungskarma für gewöhnlich mit „Persönlichem Karma“ (zuvor gesetzte Ursachen, die in direktem Bezug zu einer bestimmten Person stehen) oder auch mit „Ahnenkarma“ (zwei Liebende von heute könnten in einem früheren Leben z.B. Geschwister gewesen sein) in Verbindung steht. Daher können wir nicht rein vom Beziehungskarma oder Partnerschaftskarma sprechen. Ebenso wichtig ist es sich klar zu machen, dass Karma jeglicher Art nicht nur aus früheren Leben stammt, sondern dass wir jederzeit durch das Ursache-Wirkung-Prinzip neues Karma schaffen. Aus diesem Grund ist eine bewusste und liebevolle Lebensweise so immens wichtig. Sei Dir dessen im Interesse Deines Lebensglücks immer bewusst.

Führen wir uns das ganz klar vor Augen: All die „Karmischen-Verbindungen“ und unausgeglichenen „Rest-Schulden“ aus unserer Vergangenheit sind das, was wir täglich erleben. Unser gesamtes Leben basiert darauf. Wir tragen unser Karma dabei wie „blinde Flecken“ in uns und sobald wir einem Menschen aus früheren Leben begegnen, entstehen Situationen, die früher oder später ausgeglichen werden müssen, ob wir wollen oder nicht.

„Alles was Dir im Leben begegnet, eine Person oder eine Situation,IMMER hast Du es in Deinem Leben ausgestrahltund dementsprechend angezogen.“ Dragica Alsalk

Was bedeutet das speziell in einer Liebesbeziehung?

Bei der ersten Begegnung zwischen zwei Menschen entsteht durch eine starke Anziehungskraft große Verliebtheit und dadurch ein inniges Verlangen nach dem anderen. Dieses Verlangen, welches diese beiden Menschen zusammenbringt und die Sehnsucht, mit dem Menschen immer zusammen sein zu wollen, ist auch oft mit sehr schmerzvollem Gefühl verbunden, wenn man gerade nicht beisammen ist. Da jeder der Partner einen Teil von einem selbst besitzt und reflektiert, ist jetzt die Frage, wie geht jeder Einzelne damit um. Diese Verbindung, die zu Beginn wie von einer Magie umgeben ist und als eine tiefe Liebe empfunden wird, die mit einer starken Intensität erlebt wird, ist der erfüllte Traum aller Verliebten. Telepathie ist zu Beginn in karmischen Verbindungen sehr häufig. Selbst wenn der Partner kilometerweit entfernt ist, so ist er doch zu spüren und man kann seine Gedanken auffangen. Loderndes Feuer bricht bei Begegnungen mit dem Partner in einem aus und bei Berührungen verspürt man einen Zustand des Glücks. In diesen tiefen Augenblicken verspürt man eine Seelenliebe, die wohl vom Göttlichen gefügt sein muss. Ein Idealfall, wie ihn sich sicher die meisten Menschen für ihre Partnerschaft wünschen.

Jedoch geht es in einer karmischen Verbindung nicht immer harmonisch zu. Streitigkeiten um Kleinigkeiten beginnen, plötzlich werden Fehler, die man zu Beginn gar nicht sah, zum Riesenthema, oft sogar bis zur Trennung. Die Disharmonien, die vom Partner empfangen werden, sind teilweise schleichend und nehmen immer mehr zu. Das Zusammenleben ist plötzlich nicht mehr stimmig.

Wir alle inkarnieren auf der Erde mit einem Lebensplan gefüllt mit einem vollen „Rucksack“ mit all den „unausgeglichenen Rechnungen“ aus unzähligen Vorleben. Und genau diese „unausgeglichenen Rechnungen“ führen dazu, dass sich „Liebende“ plötzlich gegenseitig wehtun, sich mit Vorwürfen überhäufen und aus einer Mücke einen Elefanten machen. Sie finden nicht als Paar zueinander, können aber auch nicht voneinander loslassen. Hier beginnt oft ein langer Leidensweg, begleitet von Gefühlen, mit denen das Paar nicht wirklich umgehen kann. Jedoch gilt hier ganz klar: Wenn die Liebe beiderseitig stark ist und beide Geduld und Verständnis füreinander aufbringen, dann begibt sich das Paar auf ein hohes Energieniveau und die Wahrscheinlichkeit, dass die Beiden die „Krise“ in der Partnerschaft meistern, ist in diesem Falle sehr hoch.

Wichtig: Nicht jede Beziehung in unserem Leben, auch wenn sie noch so voller Glückseligkeit begann, ist eine Seelenpartnerschaft, wie viele Menschen zuerst annehmen. Wenn wir das Gefühl haben, dass es eine Seelenpartnerschaft ist, weil so vieles einfach stimmt und man trotzdem nicht zusammenkommt, liegt es daran, dass die Seelenpartner nicht gleich schwingen. Die energetischen Signaturen passen nicht zueinander, egal, was man auch versucht. Das bedeutet, dass jeder an seiner Seelenentwicklung gearbeitet hat, aber auf verschieden Ebenen. Man kann sich dazu auch zwei Straßen vorstellen, die nebeneinander laufen, aber sich nicht kreuzen. Auch bei den sogenannten Zwillings-Seelen trifft das zu. Wenn beide Seelenanteile das eigene Karma (auch Beziehungs- und Ahnenkarma) aufgearbeitet oder abgelöst haben, ergibt sich das Zusammentreffen der beiden Seelen von ganz allein. Das kann in dieser Inkarnation sein oder in einer zukünftigen.

In solchen Phasen ist zu beobachten, dass sich ein Seelenpartner oft unbewusst zurückzieht und dem Anderen damit die Möglichkeit gibt, sein Mitgebrachtes aufzuarbeiten. Das ist ein sehr hohes unbewusstes Handeln (angeleitet durch die eigene Göttliche Seele) und für beide eine neue Möglichkeit innerlich zu wachsen. Obwohl das Zurückziehen des Partners als Bestrafung empfunden wird und man sich dadurch als verlassen, verstoßen, gekränkt und gedemütigt fühlt, hat es aus einer höheren Sicht zur weiteren Seelenentwicklung beigetragen.

Hochentwickelte Seelen handeln in tiefer Liebe und Verständnis für den anderen. Dann wird diese Seelenliebe als etwas Besonderes, Bedingungsloses und Tiefes erlebt. Diese Form des Zusammenseins führt zur Erkenntnis, dass die Liebe, die zu einem Seelenpartner empfunden wird, zugelassen wird. Diese Liebe wird immer vorhanden sein und ist mit einem Seelenband (in diesem Fall sind beide Karma frei) verbunden, welches nicht zu trennen ist. Hier findet ein Zusammenspiel statt, das mit Loslassen und Zulassen zu tun hat. In so einer Seelenpartnerschaft erlebt das Paar genau das, was für Ihre Entwicklung wichtig ist und dem jeweiligen Lebensplan förderlich ist.

Zum Abschluss möchte ich Dir einen Tipp geben, auf den Du immer wieder zurückgreifen kannst. Wenn Du nicht weiter weißt im Leben und Dich davor scheust, einen Experten für Karma-Ablösung aufzusuchen, dann gehe tief in Dich, zentriere Dich und verbinde Dich mit Deiner Göttlichen Seele. Von ihr wirst Du erfahren, welchen Schritt Du als nächstes gehen solltest.

Dragica Alsalk

www.bewusstseinszentrum.de

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